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Anwenderbericht  | Merkur Druck Gruppe, Schweiz  | 19 März 2019

Die Merkur Druck Gruppe ist in der Cloud

Seit rund einem Jahr produziert die Merkur Druck Gruppe zu der die Merkur Druck AG, die Merkur Zeitungsdruck AG, die Hertig+Co. AG und die Sprüngli Druck AG gehören, in der Apogee Cloud. Es ist die bislang grösste und umfassendste Cloud-Lösung, die Agfa Graphics in der Schweiz umgesetzt hat.

Entstanden aus einem regionalen Verlags- und Druckhaus in Langenthal ist die Merkur Druck Gruppe mittlerweile einer der führenden Anbieter von industriellen Druckdienstleistungen in der Schweiz. Dabei verfolgt das Unternehmen eine etwas andere Strategie als viele Mitbewerber. Während die Konkurrenz vorzugsweise kleinere Unternehmen aufkauft und die schwere Technik an einem Standort konzentriert, und bestenfalls ein Verkaufsbüro an der alten Adresse belässt, verfolgt die Merkur Druck Gruppe eine Mehrmarken-Strategie mit mittlerweile drei Produktionszentren mit schwerer Technik: Merkur Druck AG mit 70x100-Bogenoffset und Merkur Zeitungsdruck AG mit einer flexiblen Zeitungsrotation in Langenthal, 70x100-Bogenoffset bei Hertig+Co. in Lyss bei Biel, ebenfalls 70x100-Bogenoffset bei der Sprüngli Druck AG in Villmergen, Kanton Aargau. Neben den grossen Maschinen sind an den verschiedenen Standorten Digitaldruck- und Weiterverarbeitungssysteme im Einsatz. Zu dem kommen noch diverse reine Verkaufsbüros in der ganzen Schweiz: in Lausanne, Burgdorf, Unterseen, Oberkirch, Zürich. An jedem Produktionsstandort befindet sich eine komplette Premedia-Infrastruktur. Vor dem Projekt mit Agfa Graphics arbeiteten die Standorte in Langenthal und in Lyss bereits mit dem lokal installierten Agfa Apogee Workflow, in Villmergen hingegen mit dem Workflow eines Mitbewerbers.

Wie es dazu kam

In einer grossen Gesprächsrunde am Standort Langenthal sitzen die Vertreter der verschiedenen Produktionsstandorte zusammen und erklären das Projekt: Peter Berner, CEO der Merkur Druck Gruppe, Thomas Schärer, Geschäftsführer Merkur Druck AG, Marco Husistein, Geschäftsführer Sprüngli Druck AG, der am Treffen auch die Hertig+Co. vertritt, Markus Keller, Leiter Medienvorstufe Sprüngli Druck AG, Stefan Grolimund, Leiter Medienvorstufe Merkur Druck AG und Stefan Wundrig von Agfa Graphics Schweiz, der mit dem Merkur Druck Gruppe-Team das Ganze umgesetzt hat.

Merkur Gruppe

In Lyss, unmittelbar neben Biel/Bienne befindet sich die traditionsreiche Hertig+Co. Viele ihrer Kunden kommen aus der Uhrenindustrie.

Wie es eigentlich dazu gekommen ist, erklärt Markus Keller: «Als Unternehmensgruppe wollen wir natürlich permanent effizienter, schneller, und flexibler miteinander arbeiten. Die Sprüngli Druck AG produzierte mit einem anderen Workflow als dem Agfa Apogee, der in Langenthal und in Lyss im Einsatz ist. Im Rahmen einer Ersatzinvestition für unsere CtP-Anlage, erhielt ich den Auftrag zu evaluieren, ob wir den Apogee Workflow auch bei uns einführen können. Ehrlicherweise war ich zunächst ein bisschen skeptisch, was den Apogee Workflow betrifft. Auf den ersten Blick, erschienen etliche Abläufe komplexer und weniger intuitiv als beim bestehenden Workflow, als ich mich aber vertieft mit der Philosophie des Agfa Apogee Workflows befasste, erkannte ich, dass sich uns da viele spannende Möglichkeiten boten, die gerade vor dem Gruppen-Gedanken Sinn machten.»

Ein grosser Knackpunkt blieb: wie soll man eine aussagekräftige Evaluation eines Workflows durchführen, wenn man noch gar nicht sicher ist, ob man diesen Workflow am Ende auch einführt? Der Agfa Mitarbeiter Stefan Wundrig hatte die zündende Idee: «Wir stellen der Sprüngli Druck AG einen kompletten Apogee Workflow über die Cloud, parallel zum bestehenden auf lokalen Servern installierten Workflow zur Verfügung. Wir erhofften uns natürlich, dass neben den Tests bei Sprüngli Druck AG, der Vorteil einer Cloud-Lösung für die gesamte Gruppe erkannt würde.» Und so kam es: Markus Keller, der die Sache zunächst eher verhalten ansah, entwickelte sich zum Fürsprecher von Agfa Apogee und vor allem der Cloud-Lösung. Thomas Schärer: «Ich denke, der Umstand, dass sich Markus, der bis dahin ganz anders arbeitete, sich so vehement für die Apogee Cloud aussprach, war ein entscheidender Faktor, uns diese Lösung auf Gruppen-Ebene anzuschauen.»

Wie und was

Peter Berner setzt die Umstellung auf die Apogee Cloud in den Gesamtkontext. Am Anfang der ganzen Entwicklung stand eigentlich eine eher profane Aufgabe: «Sowohl in Lyss, wie auch in Langenthal standen CtP-Belichter im Einsatz, die ähnlich wie der bei der Sprüngli Druck AG in die Jahre gekommen waren und ersetzt werden mussten. Wir sprachen zuerst mit allen unseren Lieferanten in diesem Bereich. Schnell wurde aber klar, dass mit Ausnahme von Agfa Graphics uns alle einfach eine Ersatzinvestition anbieten wollten. Agfa Graphics hingegen sprach von Beginn weg über Gesamtlösungskonzepte, die nur sehr wenig mit den reinen CtP-Belichterinvestitionen zu tun hatten».

Merkur Gruppe

Die Sprüngli Druck AG aus Villmergen hat viele Agenturen in ihrem Portfolio.

Wie bereits beschrieben war Markus Keller die treibende Kraft der folgenden Evaluation. Das Agfa Team mit Stefan Wundrig setzte voll und ganz auf die Cloud-Lösung. Eine attraktive Lösung, aber auch eine die für alle beteiligten Partner Neuland darstellte. Stefan Grolimund: «Den Vorschlag mit der gesamten Merkur Druck Gruppe und ihrem Apogee Workflow in die Cloud zu gehen, fanden wir von Anfang an äusserst faszinierend. Allerdings gab es zum Zeitpunkt, als wir intensiv darüber sprachen, das war im Frühjahr 2017, in der Schweiz noch keine solch umfassende und mehrere Standorte einbeziehende Apogee Cloud in dieser Dimension.»

Marco Husistein ergänzt: «Die generelle Datensicherheit war bei uns schnell einmal abgehakt. Agfa Graphics ist als Unternehmen ISO27001 zertifiziert, und Agfa betreibt in Mortsel ein eigenes weltweit agierendes Serverzentrum, wo die digitalen Patientendaten mit Röntgenbilder und allen anderen Befunden in der Cloud verwaltet werden. Da brauchten wir uns keine Gedanken zu machen. Vielmehr stellten wir uns die Frage, ob der Datentransfer genügend schnell sei, wenn alle Standorte gleichzeitig mit maximaler Kapazität arbeiten würden.» Stefan Wundrig von Agfa hatte da keinerlei Bedenken: «Es ist so, als wir begannen mit der Merkur Druck Gruppe zu reden, hatten wir noch keine Erfahrungen mit so grossen Apogee Cloud-Lösungen. Alles, was wir damals im Markt laufen hatte, waren Systeme für Kunden an Einzelstandorten. Bei der Merkur Druck Gruppe waren die technischen und organisatorischen Herausforderungen bedeutend vielschichtiger. An Spitzentagen werden an den vier Standorten über 900 Platten belichtet und die verarbeitete Datenmenge beträgt über drei Terabyte. Doch im Medizinalbereich arbeiteten wir schon länger mit ganz grossen Datenmengen, die wir zwischen den Spitälern und unserem Serverzentrum in Mortsel hin und her senden. Deshalb wussten wir sehr genau, was möglich ist, und wir konnten in jedem Fall die Anforderungen der Merkur Druck Gruppe ohne Probleme erfüllen.»

Mitte 2017 ging es los, und bei der Sprüngli Druck AG wurde die «Test Cloud» installiert. Nachdem man mehrere Monate Erfahrungen gesammelt hatte, entschied man sich, die Apogee Cloud auf sämtliche Standorte auszuweiten und zwar gestaffelt. Bereits im Januar 2018 waren alle Produktionsorte in der Cloud. Dabei wurden alle Vorgaben und Ziele voll erfüllt. Heute, Anfang 2019, kann die Merkur Druck Gruppe bereits auf über ein Jahr Erfahrung zurückblicken. Thomas Schärer: «Die Leistungsfähigkeit, also die Geschwindigkeit, mit der das Gesamtsystems arbeitet ist nicht anders, wie vor der Umstellung. Natürlich haben wir keine umfangreiche Serverhardware-Strukturen mehr an den einzelnen Standorten, wie in der Vergangenheit. Wir sind heute viel flexibler und effizienter in der Arbeitsweise, weil alle wirklich auf der gleichen Applikation arbeiten».

Eigenheiten der Cloud

Stefan Grolimund erklärt den zentralen Unterschied zu früher: «Heute arbeiten alle Standorte mit der genau gleichen Basis. Vorher hatte jede Premedia-Abteilung ihren eigenen Apogee Workflow vor Ort auf einem Server installiert. Sicher war bei allen die gleiche Version installiert, doch ergaben sich trotzdem, vielfach auch aus der Historie und den damit verbundenen Lizenzen kleine, aber zum Teil spürbare Konfigurationsunterschiede. Heute arbeiten wir wirklich alle auf der identischen Plattform. Auch die komplexe Update-Thematik ist viel einfacher gelöst. Nach einem solchen Update arbeiten alle auf dem gleichen Level, das war vorher nicht so. Wir sind auch viel flexibler geworden. Habe ich heute an einem Standort ein Problem mit dem Belichter, kann ich die ausgeschossenen Dateien an einem der anderen Standorte ausbelichten und die Platten vorbeibringen. Das geht einfacher und schneller, als die teilweise komplexen Übungen, die wir bei solchen Fällen vorher veranstalten mussten.»

Merkur Gruppe

Die Teilnehmer des Gesprächs: Thomas Schärer, Geschäftsführer Merkur Druck AG, Marco Husistein, Geschäftsführer Sprüngli Druck AG, Peter Berner, CEO der Merkur Druck Gruppe, Stefan Grolimund, Leiter Medienvorstufe Merkur Druck AG, Markus Keller, Leiter Medienvorstufe Sprüngli Druck AG, und Stefan Wundrig von Agfa Graphics Schweiz, der mit dem Merkur Druck Gruppe-Team das Ganze umgesetzt hat.

Markus Keller erläutert die Thematik Leistungsfähigkeit und Geschwindigkeit: «Workflow in der Cloud heisst ja nicht nur Dateien in die Cloud rauf- und runterladen. Auch der gesamte RIP-Prozess ist in der Cloud. Vorher steuerten die RIP-Render direkt die Belichter an. Heute passiert das auf dem zentralen Server des Agfa-Rechenzentrums und die Renderdaten werden von dort aus an die Belichter geschickt. Das war genau der Punkt, wo wir gewisse Unsicherheiten hatten. Wir arbeiten mit gesamthaft fünf Render-Applikationen für die Gruppe. Wenn nun alle Standorte gleichzeitig grosse oder komplexe Jobs abarbeiten, wird das Gesamtsystem natürlich langsamer, weil die Daten ja wieder übers Datennetz verschoben werden müssen. In der Praxis hat sich allerdings gezeigt, dass diese Bedenken übertrieben waren. Selbst an Spitzentagen sinkt die Produktivität beim Verarbeitungsprozess, über alle Standorte betrachtet, nur unerheblich. Umgekehrt haben wir aber einen grossen Vorteil: ich als Druckstandort profitiere beim Renderprozess davon, auf alle fünf Renderprozessoren gleichzeitig zugreifen zu können, wenn die anderen Standorte nicht gleichzeitig Renderdateien abarbeiten. Das macht die Verarbeitungszeit gegenüber vorher, wo ich nur einen Render-Prozessor pro Standort hatte, natürlich deutlich schneller.» Thomas Schärerfasst es nochmals zusammen: «Dank der Apogee Cloud ist unser Unternehmen heute im Premedia-Workflow komplett vereinigt und integriert. Das erlaubt uns eine Arbeitsweise, von der wir vor zwei, drei Jahren nicht einmal geträumt hätten. Dazu kommt, dass wir effektiv auch Gesamtkosten einsparen konnten, auch wenn das ursprünglich bei Projektbeginn kein Ziel war.»

Und Nachteile gibt es keine? Markus Keller: «Weil es ein Gesamtsystem ist, welches alle Standorte einbezieht, trifft es natürlich alle, wenn es irgendwo klemmt, und wir einen Systemneustart machen müssen. Das muss man zuerst mit den verschiedenen Premedia-Abteilungen koordinieren. Allerdings hatten wir solche Fälle nur zu Beginn, mittlerweile produzieren wir bereits mehrere Monaten ohne solche Zwischenfälle.»

Stefan Wundrig erklärt, was das aus der Sicht von Agfa Graphics bedeutete: «Eine Installation wie bei der Merkur Druck Gruppe stellte natürlich uns einige Aufgaben, die wir lösen mussten. Es geht nicht nur darum, Computer oder Firmen zu vernetzen, es geht auch darum, die internen Abläufe der vernetzten Umgebung anzupassen. Vernetzte Produktion bedingt Menschen, die auf allen Ebenen vernetzt denken und agieren. Was wir an einem Standort verändern, hat nicht nur lokale Auswirkungen, es betrifft die ganze vernetzte Produktionskette und alle Standorte. Auch wir haben vom Verkauf, Projektleitung, Innendienst bis hin zum Software Support einen Lernprozess machen dürfen.. Mittlerweile haben wir diese Veränderungen aber adaptiert und das Denken und die Tools entwickelt, um diesen neuen Gegebenheiten Rechnung zu tragen. Vom Software Support her haben wir flächendeckend deutschsprachige Ansprechpartner für die Märkte Schweiz, Deutschland und Österreich.» Stefan Grolimund: «Die Zusammenarbeit zwischen Agfa Graphics und uns ist viel enger und intensiver als in der Vergangenheit. Das muss sie auch, weil die ganze Gruppe an einem System hängt.»

Keine Angst davor, sich damit zu sehr der Agfa Graphics auszuliefern? Marco Husistein hält fest: «Wir arbeiten auf mehreren Ebenen schon seit vielen Jahren mit Agfa Graphics zusammen. Von daher kannten wir natürlich diese Firma und ihre Leute sehr gut. Und wir wussten auch, diese Spezialisten erzählen uns nicht irgendwelche Geschichten. Es war genau dieses Grundvertrauen, dass uns bewogen hat, das Cloud-Projekt umzusetzen.» Stefan Grolimund möchte noch etwas Wichtiges festhalten: «Uns gefällt die aktive Netzwerkphilosophie, die Agfa Graphics betreibt. Weiterentwicklungen und kommende Updates werden proaktiv kommuniziert. Wir können unsere Wünsche und Ideen einbringen, und wenn auch andere Kunden ähnliche Ideen haben, wird es umgesetzt.» Stefan Wundrig: «Wir lernen von unseren Kunden, die dank ihrer täglichen Praxis uns permanent mit interessantem Input versorgen. Ich denke, das ist wirklich eine der Stärken von Agfa Graphics im Premedia-Segment.»

Zukunft

Für die Merkur Druck Gruppe war das Umstellen auf die Cloud ein grosser Schritt. Ein Schritt, den bislang nicht so viele gemacht haben. Markus Keller: «Meines Wissens ist Agfa Graphics derzeit der einzige Anbieter weltweit, der eine solche umfassende Cloud-Lösung für den Premedia-Workflow anbieten kann.» Stefan Wundrig von Agfa Graphics erklärt dazu: «Seit 2015 bieten wir die Apogee Cloud an. Die Schweiz war dabei ein Pioniermarkt. Mittlerweile arbeiten wir in der Schweiz mit 11 Kunden an 14 Standorten. Weitere Lösungen gibt es in Deutschland, Frankreich, Grossbritannien, und den USA. Besonders schön, auch in Japan, was uns besonders stolz macht. Weltweit gibt es derzeit über 60 Installationen. Vor diesem Hintergrund sieht man, wie wichtig die Schweizer Pionierarbeit für die Entwicklung der Cloud-Lösung ist.»

Die über 60 Installationen weltweit kann man als viel oder wenig empfinden. Was klar ist: umfassende Cloud-Lösungen, wie sie beispielsweise im privaten Bereich schon seit längerer Zeit verwendet werden, sind in der grafischen Industrie noch eher die Ausnahme. Das hat seine Gründe, und die haben im konkreten Fall nur wenig mit der Apogee Cloud-Lösung zu tun. Es sind grundsätzliche Faktoren.

Marco Husistein: «Die wahre Abhängigkeit bei Cloud-Lösungen ist gar nicht die Abhängigkeit zwischen dem Kunden und dem Anbieter, der solche Dienstleistungen anbietet, sondern die totale Abhängigkeit vom Internet. Die Wahrscheinlichkeit, dass wir Probleme haben aufs Internet zu kommen, ist viel grösser als die, dass etwas im Agfa-Serverzentrum passiert.» Markus Keller spricht da aus Erfahrung: «Wir hatten genau so einen Fall, wo wir wegen eines lokalen Netzwerkproblems des Anbieters über einen Tag nicht aufs Internet konnten. Wir haben nun eine Backup-Lösung mit einem im Haus installierten Router, der im Notfall übers 4G-Netz läuft. Die Umstellung von Kabel auf Funk geschieht automatisch, dabei werden die bestehenden Verbindungen nicht unterbrochen. Das System ruckelt kurz und läuft dann einfach weiter. Damit sind wir zwar etwas langsamer, aber immer noch schnell genug, um die Produktionssicherheit zu gewährleisten.» Ein wichtiger Punkt auch für Stefan Wundrig: «Mit 4G können wir einem Kunden wie der Merkur Druck Gruppe einen Backup-Einsatz erlauben, wenn mal die terrestrischen Leitungen nicht funktionieren. Aber natürlich Stand heute nur als Backup. Deshalb warten wir auf den neun 5G Standard, denn 5G kann eine terrestrische Leitung komplett ersetzen. Das ermöglicht uns in Zukunft, nicht nur Backuplösungen, sondern auch Kunden die Cloud-Lösung anzubieten, die heute keine genügende Bandbreite über Kabel bekommen können. Das ist in der Schweiz nicht sehr oft der Fall, in anderen Ländern aber durchaus immer noch anzutreffen. Hier liegt auch der Grund, warum wir in der Schweiz die Cloud Pioniere wurden. Die exzellente Infrastruktur macht bei uns Dinge möglich, die im Rest der Welt eventuell noch etwas warten müssen. Dafür müssen wir diesen Vorteil aber auch nutzen und in neue Wege umsetzen. Den Wissensvorsprung und andere Vorteile, die wir daraus erhalten, hilft der Wirtschaft insgesamt in unserem Land, weiterhin Weltspitze zu bleiben. Es ist wirklich so, dass der wertvollste Rohstoff der Schweiz in den Köpfen der Menschen liegt.»

Das der Arbeit mittels Cloud die Zukunft gehört, sind sich alle einig. Thomas Schärer: «Die Apogee Cloud ist ein wichtiger Schritt. Wir gehen davon aus, dass wir in den nächsten Jahren weitere solcher Schritte vollziehen.» Peter Berner abschliessend: «Die Apogee Cloud zeigt auf, um was es geht: Vernetzen, Vernetzen, Vernetzen. Am Ende können wir im Markt nur bestehen, wenn wir auf allen Ebenen die Stückkosten senken können. Und da spielt eine immer engere Vernetzung eine wichtige Rolle. Im Verhältnis Kunde zu Lieferant sehen wir ebenfalls einen Paradigmenwechsel. Wir brauchen Lieferanten, die auch Partner sind und nicht nur Lieferanten. Das verengt natürlich die Auswahl, nicht jeder Lieferant kann und will diese Entwicklung mitmachen. Langfristig wird sich die grafische Industrie nur entwickeln, wenn alle näher zusammenrücken, daran führt kein Weg vorbei.»

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