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Customer Case  | LSD Günter Neumann, Germany  | 22 Mai 2014

LSD Günter Neumann GmbH

Im Vergleich zu anderen Rip-Lösungen kommt die Benutzeroberfläche von Asanti einfach und aufgeräumt daher“, erklärt Günther Neumann seinen Eindruck und ergänzt: „selbst als Anwender, der nicht täglich mit dem System arbeitet, finde ich mich jedes Mal wieder schnell zurecht.

Günter Neumann
Owner

www.lsd-hamburg.de

Die LSD Günter Neumann GmbH in Hamburg hat als klassischer Siebdrucker begonnen und sich im Laufe der Zeit zu einem modernen und innovativen Digitaldruckunternehmen entwickelt. Mal vom Andruck abgesehen, der teilweise im Offsetverfahren hergestellt wird, setzt man seit mehr als 15 Jahre auf die digitale Zukunft. Was geblieben ist aus den Siebdruck-Zeiten, sind die große Materialvielfalt und das umfangreiche Know-How.

Im Drucksaal kommen neben einer Agfa Graphics Jeti 3020 Titan mit UV-härtenden Tinten auch Rollendrucker zum Einsatz, die auf Latex- bzw. Solvent-Tinten basieren. Die Jeti 3020 Titan setzt mit dem Flachbett-Design auf ein Maschinenkonzept, dass bei Siebdruckern vertraut und akzeptiert ist. Das Druckbett im Format 3,20 x 2,00 Meter eignet sich perfekt für die Verarbeitung von Plattenmaterialien. Rund zwei Monate nach Inbetriebnahme resümiert der Inhaber Günter Neumann: „Mit der Jeti Titan produzieren wir heute im Schnitt 100 Quadratmeter pro Stunde. Gerade bei großen Kampagnen, die national ausgerollt werden, profitieren wir enorm vom zusätzlichen Durchsatz, welche uns die Titan bringt."
Produziert wird in Hamburg vieles, was uns täglich an den Verkaufspunkten begegnet: Von Selbstklebefolien über Banner, Displays, Schilder, Fahrzeugwerbung und Backlit reicht die Produktionspalette, wobei Günter Neumann heute kaum mehr eine Beschränkung der Möglichkeiten sieht: „Der Markt in Westeuropa und speziell ist Deutschland fordert heute zwei Sachen: einerseits hält der Trend zu kleinteiligen Auflagen an, auf der anderen Seite müssen alle Aufträge in kürzester Zeit produziert werden."

Asanti – ein neues Konzept zur richtigen Zeit

Asanti kam mit der Installation der Jeti Titan nach Hamburg wurde vor dem Hintergrund entwickelt, die Aufbereitung der Druckdaten zu beschleunigen, um einerseits der höheren Druckgeschwindigkeit neuer Gerätegeneration gerecht zu werden und andererseits dem Umstand nachzukommen, dass bei sinkender Auflage die Anzahl Aufträge steigt. Basierend auf dem Apogee Workflow, der in Akzidenzdruckereien für den Offset- und (tonerbasierten) Digitaldruck eingesetzt wird, hat sich Agfa Graphics entschieden, einen eigenen Workflow für die Anwendung im Bereich Sign & Display zu entwickeln.
Durch einen effizienten Workflow können bisher manuell ausgeführte Arbeiten automatisiert werden. Integrierte Lösungen wie Asanti setzen auf eine Client-Server-Architektur, in der alle notwendigen Funktionen wie Nesting, Rendering und Color Management zusammengefasst sind und über eine Benutzeroberfläche gesteuert werden. Damit entfällt das zeitraubende hin und her zwischen Einzelplatzlösungen und es werden Arbeitsgruppenmodelle möglich, wo mehrere Anwender gleichzeitig über Asanti die Druckdaten für mehrere Drucker verarbeiten. Dazu Günter Neumann: „Als Anwender merkt man sehr schnell, dass in Asanti viel Wissen und Know-how steckt. Den meisten Profit ziehen wir jedoch daraus, dass die Datenaufbereitung unabhängig vom Druckprozess geschieht. Dadurch können wir bereits den nächsten Auftrag vorbereiten, währendem der erste Auftrag im Hintergrund gerendert und an die Maschine übertragen wird."
Gerade bei Systemen, an denen mehrere Ausgabegeräte angeschlossen sind, kann schnell das Bedürfnis nach erhöhtem Durchsatz entstehen. Der Asanti Server kann durch zusätzliche Satelliten ergänzt werden, auf denen aus Performance-Aspekten einzelne oder mehrere Prozesse ausgelagert werden. Darüber hinaus können rechenintensive Prozesse wie bspw. das Rendering mehrmals parallel betrieben werden, was den Durchsatz steigert. Die Verteilung der anstehenden Aufträge geschieht dabei automatisch durch das System. In einem Setup mit mehreren Computern können über Fail-Over-Szenarien (Automatische Spiegelung von Ressourcen und Auftragsdatenbank) beziehungsweise über Virtualisierung auch erhöhte Sicherheitsbedürfnisse abgedeckt werden.

Intuitive Benutzeroberfläche

Die Stärke von Asanti liegt für den Anwender Jens Bohlmann in der Einfachheit der Benutzeroberfläche: „Nachdem die Druckdaten per Drag & Drop importiert wurden, wird der Anwender vom System Schritt für Schritt durch die Auftragserstellung geführt. Die Benutzeroberfläche ist visuell geprägt und ganz einfach in der Bedienung. Schon kurz nach der Einweisung haben wir sofort mit der Produktion von Aufträgen begonnen."
Beim Import werden die eingehenden Dateien geprüft. Allfällige Unzulänglichkeiten oder Hinweise wie beispielsweise zu geringe Bildauflösung oder RGB-Farbräume werden verständlich in einem Prüfbericht ausgegeben. Nachdem das Druckmaterial und -format eingegeben sind, kann der Anwender einzelne oder mehrere Dateien auf das Druckbett ziehen und dort numerisch oder visuell platzieren, wobei Elemente auf einfache Weise verteilt, aneinander ausgerichtet und gruppiert werden können.
„Im Vergleich zu anderen Rip-Lösungen kommt die Benutzeroberfläche von Asanti einfach und aufgeräumt daher", erklärt Günther Neumann seinen Eindruck und ergänzt: „selbst als Anwender, der nicht täglich mit dem System arbeitet, finde ich mich jedes Mal wieder schnell zurecht."
Druckmarken wie Schnittzeichen, Auftrags- bzw. Sortenkennung, Barcodes oder Registermarken für die Weiterverarbeitung können durch Markensets automatisch hinzugefügt werden. Die Markensets beinhalten dabei neben dem grafischen Element auch Positionierungs- und Größenangaben, die abhängig vom Nutzen oder dem Druckmaterial definiert werden können. Damit können für alle Medienformate und Nutzengrößen dieselben Sets verwendet werden.

Cool runnings

„Eines habe ich gleich zu Beginn bemerkt", führt Neumann weiter aus: „Asanti ist ein super schnelles Rip". Die Basis dazu legt die Adobe PDF Print Engine (APPE) Version 3.0, die auch schon in Apogee Ihren Einsatz findet. Die Implementierung der neuesten Version der APEE hat für Agfa Graphics als Adobe Gold Solution Partner stets oberste Priorität. Die Anwender profitieren dadurch von verlässlichen Resultaten und gesteigerter Kompatibilität zu neuen Datenformaten. „Gerade als Druckdienstleister bekommen wir Dateien aus den unterschiedlichsten Quellen", erklärt Neumann und fügt hinzu: "Da ist es für uns enorm wichtig, die Dateien so reibungslos wie möglich durch den Workflow zu schleusen".
Die APPE verarbeitet PDF-Dateien nativ bei vorgängiger Reduktion transparenter Objekte. Die angewendete Rasterung wurde von Agfa Graphics speziell für die Verwendung auf Inkjet-Druckern entwickelt und wurde darüber hinaus auf die Gegebenheiten der einzelne Anapurna- bzw. Jeti-Modelle optimiert.

Farbe macht glücklich

Farben sind nicht einfach Farben, sondern Menschen verbinden immer besondere Emotionen mit ihnen, unter anderem sieht man das auch an Sprichworten wie „Gelb vor Neid" oder „Grün hinter den Ohren". Gerade für Designer und Marketingexperten ist es deshalb eminent wichtig, dass der gewünschte Farbton exakt reproduziert wird.
Ein Schwerpunkt bei der Entwicklung von Asanti lag deshalb auch bei der exakten Farbreproduktion, die zudem für den Anwender einfach zu handhaben sein soll. Ein großes Ziel, das jedoch deshalb in greifbare Nähe gerückt ist, weil neben der Software auch Tinte und Geräte aus dem Hause Agfa Graphics stammen, also unter einem Dach gefertigt werden.
„Die von Agfa Graphics mitgelieferten kalibrierten Druckmodi (Calibrated Print Mode, CPM) ermöglichen fantastische Resultate", führt der Anwender Bohlmann aus und ergänzt: „wir setzen die mitgelieferten Profile ohne Anpassung auf Polyester, PVC, Dibond und Hohlkammerplatten ein". Wenn durch ein besonderes Material gleichwohl die Erstellung eines neuen Profils notwendig ist, kann der Anwender dies auf einfache Weise auf Basis eines bestehenden CPM selber machen. Dazu muss er lediglich ein jeweils dreizeiliges Linearisierungs- und ein Profilchart drucken und mit dem Spektralphotometer ausmessen. Das neu angelegte Profil wird im Media Hub angelegt und steht sofort für alle Anwender und Aufträge zur Verfügung. Der Zeitaufwand für ein neues Profil beträgt weniger als 10 Minuten.
„Für Markenartikelhersteller ist die farbgetreue Reproduktion der Hausfarbe immer ein wichtiges Anliegen. Hier sind die umfangreichen Spotfarben-Bibliotheken in Asanti eine große Hilfe" führt Bohlmann weiter aus. „Die exakte Reproduktion von Pantone oder HKS-Farben ist dank der verlässlichen ICC Profilen auch auf verschiedenen Materialien kein Problem. Muss doch mal etwas angepasst werden, ist die Korrektur in der Bibliothek schnell und einfach gemacht." In diesem Bereich sieht der Anwender aber auch noch Verbesserungspotential: „Dieselbe Korrekturmöglichkeit wünsche ich mir nicht nur für Sonderfarben sondern auch für CMYK-basierte Farben."
Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Farbreproduktion von Asanti ist die patentierte SISR-Technologie (Smart Input Space Recognition), die fehlende ICC-Profile in angelieferten Dateien bereinigt. Dazu analysiert SISR die Farbseparationen und fügt dem einzelnen Bild - oder der ganzen Datei - das wahrscheinlichste ICC Profil hinzu. Der Anwender wird im Prüfbericht von Asanti Preflight über das fehlende Profil und die vorgenommene Korrektur informiert - ganz nach dem Motto: Automatisierung ist nichts ohne Kontrolle. Durch die Korrektur können alle Daten sicher im Farbraum transferiert werden, egal wie sauber der Datenlieferant seinen Job gemacht hat. „Die Farbqualität der Drucke auf der Titan hat uns vom ersten Druck her überzeugt" fasst Günther Neumann zusammen. „Alles ist von Haus aus perfekt aufeinander abgestimmt."
Was die Zukunft bringt
„Asanti ist für die Zukunft gebaut" ist sich Neumann sicher. „Wir verwenden die Lösung heute vornehmlich als Rip, profitieren aber bereits enorm von der Client-Server-Architektur, welche die Basis dafür ist, dass Aufträge vorbereitet werden können, währendem der vorherige im Hintergrund gerendert und auf den Drucker übertragen wird. Im endgültigen Ausbaustadium operiert Asanti als zentraler Workflow-Server, über den verschiedenen Anwender die Daten für alle unsere Drucker und darüber hinaus für die Weiterverarbeitungsgeräte aufbereiten. Dies wird uns helfen, die Effizienz in einem Marktumfeld zu behalten, das geprägt ist von kleiner werdenden Auflagen, höherer Personalisierung und kürzeren Durchlaufzeiten."

Günter Neumann, LSD Neumann in Hamburg: Als Anwender merkt man sehr schnell, dass in Asanti viel Wissen und Know-how steckt. Speziell gefällt uns, dass die Datenaufbereitung unabhängig vom Druckprozess geschieht. Aufträge können dadurch bereits vorbereitet werden, währendem der vorherige im Hintergrund gerendert und auf den Drucker übertragen wird.

Nordische Gelassenheit im Drucksaal: Mit der Jeti 3020 Titan produziert die LSD Neumann im Schnitt 100 Quadratmeter pro Stunde.

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